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Passivhäuser in Österreich selbst erleben!

Im Zuge der fünften internationalen "Tage des Passivhauses" - 150 Passivhäuser hatten in ganz Österreich ihre Türen geöffnet, waren auch die neuesten active-SUNCUBE-Passivhäuser für Interessierte zu besichtigen! Mit 67 Teilnehmern war die Tour extrem gut besucht und durch die Fahrt mit einem Doppelstock-Reisebus nicht nur informativ, sondern auch sehr komfortabel!


Mit Ende des Jahres werden bereits 25.000 Österreicher den Wohnkomfort in über 4.000 Passivhäusern genießen und 2010 wird bereits jeder vierte Neubau in Passivhausstandard errichtet werden. Grund genug, die Türen bereits bewohnter Objekte für alle Interessenten - und auch Skeptiker - zu öffnen. Denn das Plus an Behaglichkeit muss man selbst erleben.


Von 07. bis 09. November war es wieder soweit. Alle Österreicher hatten wieder die Gelegenheit sich selbst zu überzeugen, wie es trotz enormer Heizkostensteigerungen möglich ist, für höchste Behaglichkeit nur 1 – 2 Euro/m² Wohnfläche aufwenden zu müssen – pro Jahr versteht sich! Zum fünften Mal fanden in ganz Österreich die "Tage des Passivhauses" unter der Schirmherrschaft der IG Passivhaus Österreich statt. Dabei konnten Passivhäuser in ganz Österreich besucht werden. Die Bewohner beantworteten Fragen in persönlichen Gesprächen, beschreiben das eigene Wohngefühl und zeigten die Vorteile ihres Heims auf.


Noch nie haben sich, mit 150 Besichtigungsobjekten in ganz Österreich, so viele Passivhausbesitzer spontan dazu entschlossen, bei der Aktion mitzumachen. Allein bei der von active-SUNCUBE organisierten Tour in Friesach und Klagenfurt waren 7 Wohnhäuser zu besichtigen und weitere 5 an der Strecke bei der Vorbeifahrt zu bestaunen! Wie im letzten Jahr konnten sich so die Besucher bei Passivhaus-Besichtigungen von den minimalen Energiekosten und vor allem vom hohen Wohnkomfort und der Behaglichkeit überzeugen.

Das active-SUNCUBE Team bedankt sich dabei vor allem bei allen Bauherren, die durch Ihre zur Verfügung Stellung Ihrer Privaten Wohnhäuser für die Besichtigungen diese phantastische Tour erst ermöglichten! Auch die Partnerfirmen, wie etwa Murexin oder Wagger-Bau, die sich an den Kosten beteiligten, seien hervorgehoben. Ohne die Anstrengungen aller Partner können solche Veranstaltungen nicht realisiert werden!

Gestaltung ohne Grenzen

Durch die Vielzahl an Häusern, die bei den Passivhaustagen ihre Pforten öffneten, zeigt sich auch, wie vielfältig die Architektur ist, mit der man ein Passivhaus gestalten kann. Vielfältig ist auch die Bauweise, ob in Holzbau, Mischbau oder Massivbau – der Gebäudenutzung sind ebenfalls keine Grenzen gesetzt. Passivhausbewohner von Einfamilienhäusern schätzen den hohen Wohnkomfort genauso wie Bewohner von Mehrfamilienhäusern.

Nur die nicht benötigte Energie ist versorgungssicher!

Energie die nicht gebraucht wird, muss auch nicht erzeugt, geliefert, gekauft bzw. verheizt werden. Damit unterliegen unsere Bauherren auch keinen unabwägbaren Preissteigerungen, verursachen keine Emissionen und sind somit absolut versorgungssicher. So kann man am Besten Energieeffizienz beschreiben: Wer in einem Passivhaus lebt, hat eine 80% bessere Energieeffizienz gegenüber bisherigen Neubauten, und eine Ersparnis von bis zu 95% gegenüber Altbauten und braucht sich keine Sorgen mehr um seine Energieversorgung machen!

Im Neubau macht nur das Passivhaus Sinn!

In Vorarlberg werden seit 2007 alle Wohnbauten von gemeinnützigen Bauträgern aus sozialer Verantwortung für dauerhaft leistbares Wohnen nur noch in Passivhausstandard errichtet.


In Wien werden 2009 bereits 25% aller Wohnneubauten in Passivhausstandard gebaut, letztes Jahr waren es hingegen erst 3%. Die Passivhaustechnologie, in der Wien heimischer wie auch internationaler Vorreiter sei, bilde einen wesentlichen Schwerpunkt im geförderten Wiener Wohnbau, erklärte Wohnbaustaddtrat Michael Ludwig bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der IG Passivhaus Österreich. Ludwig weiter: “Wien verfügt schon heute über die höchste Dichte an mehrgeschossigen Wohnbauten, die in dieser innovativen Technologie gebaut wurden - damit ist die Bundeshauptstadt bereits Passivhausweltmeister. Bislang wurden in Wien insgesamt - das Studentenheim in der Molkereistraße inkludiert - 884 Passivhauswohnungen mit Fördermitteln der Stadt Wien gebaut. Derzeit sind in Wien weitere 15 Passivhausprojekte mit 1.691 Wohnungen, darunter zwei Studentenheime, in Bau oder Planung.“ Um die Passivhaustechnologie weiterzuentwickeln, befasse sich die Stadt Wien im Rahmen von Forschungsprojekten auch intensiv mit dem komplexen Thema der Sanierung auf Passivhaus- oder passivhausähnlichen Standard.


Günter Lang, der Geschäftsführer der IG Passivhaus Österreich, ist überzeugt, dass auf Grund der überragenden Vorteile das Passivhaus ab 2011 allgemeiner Baustandard ist, so wie es das EU Parlament eindringlich fordert. Natürlich gilt es noch einige Skeptiker und Lobbyisten zu überzeugen, die die hohe Qualität im Bau zum Wohle der Nutzer noch nicht wahrhaben wollen.

Energieverbrauch um 30% bis 2020 und um 80% bis 2050 senken

Um die soziale Sicherung der Gesellschaft auch künftig zu gewähren, sind alle Maßnahmen zu treffen, die den Energieverbrauch um 30% bis 2020 und 80% bis 2050 senken. Die Steigerung der Energieeffizienz kostet nur einen Bruchteil gegenüber der Bereitstellung von Energie aus fossilen und atomaren Energieträgern. Anstatt zur scheinbaren Versorgungssicherheit neue Gasdampfkraftwerke zu errichten, kann um ein Viertel des Geldes genau soviel Energie eingespart, und gleichzeitig der Komfort gesteigert und die heimische Wirtschaft gefördert werden.


Die jetzige Finanzkrise bietet auch eine große Chance, mit den richtigen Lenkungsmaßnahmen eine mehrfache Trendwende zu schaffen. Mit einem umfassenden Konjunkturpaket für energieeffiziente Altbausanierungen wird die Wirtschaft wieder angekurbelt, Arbeitsplätze gesichert, der Handelsbilanzabfluss durch Energieimporte gestoppt. Anstatt bis zu 3,0 Mrd. Euro an Strafzahlungen zu berappen, können um dieses Geld 30 Mio. Quadratmeter Altbauten sogar nahe Passivhausstandard saniert werden, was einem Drittel aller Nachkriegsbauten in Österreich entspräche. Die IG Passivhaus Österreich fordert daher für energieeffiziente Altbausanierungen (Energieausweisklasse A+ nach Sanierung, max. 15kWh/m²a gemäß OIB) die derzeitigen Förderregelungen um Euro 100.-/m² Zuschuss über ein Konjunkturpaket aufzustocken, um so den notwendigen Impuls für eine Sanierungsoffensive zu starten.


Neben den Besichtigungsmöglichkeiten und Exkursionen fanden auch Vorführungen von Luftdichtheitstests und Thermografieaufnahmen, Vorträge und sogar eine eigene Passivhausmesse statt. Am besten erlebt man die Vorteile des Passivhauses mit allen Sinnen. Die Passivhaustage waren dafür die ideale Gelegenheit.

Die Firma active-SUNCUBE, das ziegelmassive Passivhaus aus Österreich, bedankt sich bei allen Unterstützern und Mitwirkenden für die erfolgreiche Besichtigungstour mit 67 Teilnehmern!

Die zahlreichen Teilnehmer
 7 Häuser konnten besichtigt werden
  Großes Interesse bei der Besichtigung


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Zwei Links aus aktuellem Anlass



Ein aktueller Artikel mit einem Video und einer Fotogalerie zu einem unserer Passivhäuser. Das Haus ist praktisch von der Bauherrin selber entworfen worden, ich durfte...  mehr    mehr

Der active-SUNCUBE Werbespot



Hier können Sie sich unseren aktuellen Werbespot ansehen!  mehr    mehr

Gewinner des Österreichischen
Solarpreises 2001
Gewinner des
Ziegelwettbewerbes 2006
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